Wetter für St. Ulrich
Prognose: Ein ungetrübt sonniger Tag, Wolken sind so gut wie keine zu sehen.
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Der Kunstsinn der Grödner ist weltbekannt, vor allem die sakrale und profane Holzschnitzkunst. Mit den Händen sehen, mit den Augen fühlen: so wird aus Handwerk Kunst. Empfinden, Vorstellungsvermögen und Wille nehmen Gestalt an. Das Holzschnitzen hat in Gröden Tradition und ist zu Beginn des 17. Jahrhunderts entstanden, um die lange Winterzeit zu überbrücken. Bis vor hundert Jahren noch war Gröden ein abgeschiedenes, schwer zugängliches Hochtal, das seine Einwohner zu einem Nebenerwerb zwang. Im Winter wurde geschnitzt und im Sommer wurde alles in die Welt hinausgetragen und verkauft.
Aus Not wurde ein Kunstwerk, dessen besonders wertvolle Exemplare im Heimatmuseum bewundert werden können.
Die ladinischen Dolomitentäler sind reich an Tradition und Bräuchen aus alter Zeit. Rund um jedes Familienereignis sowie um große christliche Feste im Kirchenjahr bildeten sich seit alter Zeit zahlreiche Bräuche mit tiefem Sinngehalt. Heute sind viele dieser Bräuche und Traditionen verlorengegangen oder in ihrem ursprünglichen Inhalt entfremdet worden. Daher gilt es in alten Skripten nachzublättern, um den eigentlichen Gehalt der vielen Feste zu erfahren und zu verstehen.
Charakteristisch für Gröden sind sicherlich auch die Grödner Trachten, die zu den schönsten im gesamten Alpenraum gehören.
Typisch für Gröden und seine Trachten ist außerdem der Grödner Hochzeitszug.
Lohnenswert ist ein Besuch im Heimatmuseum "Museum de Gherdëina" oder in einer Holzwerkstatt.
1970 war St. Ulrich Austragungsort der alpinen Ski-Weltmeisterschaften.
Aus St. Ulrich stammen der Schauspieler und Bergsteiger Luis Trenker sowie die Skifahrerin Isolde Kostner.
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